Folge 1 – Zeig dich ohne Masken

Warum ist das so schwer und warum ist es dennoch das Sinnvollste, was du tun kannst auf dem Weg zu dir selbst? Sich zu geben wie man wirklich ist.. mit alles Schatten und allen Schokoladenseiten - das ist ein wunderschönes Gefühl. Die meisten von uns haben wenige Menschen, bei denen sie sich das trauen. Warum du dich das viel viel mehr trauen solltest, darum geht es in dieser Podcast-Folge. Viel Spaß dabei!

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Das Glück, dich selbst zu finden – Willkommen beim Mivedo-Podcast!

Eine wesentliche Grundvoraussetzung, um bei sich selbst anzukommen, ist natürlich, zu sein, wer man ist. Also sich auch zu zeigen, wie man ist. Und darum soll es heute in der Podcast-Folge gehen. Das ist nämlich was, was ich bemerke, was ganz ganz ganz viele Menschen nicht tun.. was ich auch lange nicht getan habe… und vielleicht in dem einen oder anderen Zusammenhang auch heute noch zumindest mit Überwindung erst tue.. dass ich wirklich zeige, wer ich bin. Und: wer ich bin, bedeutet natürlich alles Strahlende, alles Schöne, alles gut Gelaunte bin ich ja auch – das ist nicht unbedingt eine Lüge. Wenn ich nicht alles von mir zeige, bedeutet das nicht, dass ich was falsches zeige. Das ist eine zweite Möglichkeit.. es gibt zwei Möglichkeiten. Die eine Möglichkeit ist: ich zeige tatsächlich nicht, wer ich bin und zeige Seiten, die ich eigentlich gar nicht habe; also die ich sozusagen vorspiele, weil ich denke dass die gesellschaftstauglicher sind… weil ich denke, dass andere die mehr sehen wollen. Das gibt es noch häufiger. Die zweite Möglichkeit ist, dass ich mir schon meiner selbst bewusst bin (zum Thema Selbstbewusstsein wird es auch noch eine extra Podcast-Folge geben) mir meiner selbst bewusst bin und weiß: okay ich habe Schattenseiten und ich habe Schokoladenseiten, und ich zeige jetzt nur meine Schokoladenseiten. Das heißt: das andere, was ich gar nicht so wahnsinnig toll finde an mir, das zeige ich nicht und das gucke ich mir auch selber nicht an. Ja, wenn ich mir aber meine Schattenseiten selber nicht angucke, dann löse ich meine Schattenthemen auch nie auf. Wenn ich meine Schattenthemen nicht auflöse, dann werde ich immer diese Themen mit mir rumtragen, und die machen natürlich in meinem Alltag was. Also das sind die, die die Muster erzeugen. Das sind die Themen, wegen derer ich getriggert werden kann. Das sind die Themen, wo ich mich selber vielleicht nicht so leiden kann, wenn die gerade so hochploppen, und diese Seite von mir gerade aktiv wird. Das heißt, in beiden Fällen – also der eine Fall: okay ich weiß schon, was meine Schattenthemen sind, und ich weiß, was meine Schokoladenthemen sind, und ich nehme auch wahr, dass ich Schokoladenseiten habe (das ist ja quasi der nächste Schritt. Ich muss ja erstmal überhaupt erkennen, dass ich Schokoladenthemen habe), und zeige nur die Schokoladenthemen – Und das andere ist: ich weiß eigentlich.. ich gehe davon aus, ich habe überhaupt keine Schokoladenseiten und Schokoladenthemen. Ich finde mich selbst nicht zeigenswert. Und was ist denn das, was man selbst nicht zeigenswert findet? Das sind ja so Geschichten wie Ängste, Sorgen, Scham vor allem.. also Dinge, wofür wir uns schämen.. die wir getan haben, wofür wir uns schämen.. Ich habe gerade gestern oder vorgestern einen Vortrag gehört von einem, der erzählte, dass er eigentlich zu seinem ganzen Prozess erst darüber gekommen, ist dass er erkannt hat, wie sehr er sich dafür schämt, dass er als junger Mann Geld geklaut hat. Und so haben wir alle irgendwie – der eine heftiger, der andere weniger heftig – Dinge getan, für die wir uns schämen oder über die wir unglaublich bestürzt, unglaublich traurig sind. Da steckt eine tiefe Trauer in vielen von uns. und vielleicht kennst du das, dass du weißt, du bist an der… also in bestimmten Kontexten mit Menschen an der einen oder anderen Stelle einfach nicht fröhlich, einfach kein netter Gesellschafter. Aber DA vergisst du etwas:

Wollen wir denn wirklich, wenn wir mit anderen Menschen zusammen sind, immer nur jemanden um uns haben, der mit uns Party macht? Ist nicht genau die Tatsache, dass unser Gegenüber vielleicht mal in Tränen ausbricht oder vielleicht mal nicht so perfekt ist und sich nicht so perfekt zeigt, der Türöffner für uns selbst, dass wir uns trauen, auch mal unsere Traurigkeit zu zeigen oder unsere Scham zu zeigen? Dass wir uns öffnen und uns trauen, uns zu zeigen? Wenn DU anfängst, dich zu zeigen, bist du Türöffner für ganz ganz viele Menschen! Und DAS ist so wichtig: du bist nicht nur Türöffner für dich selbst, weil wenn du anfängst, dich zu zeigen, wie du wirklich bist.. dich der Welt zu zeigen, wie und wer du wirklich bist mit deinen Schattenthemen, deiner Scham, deinen Ängsten, deinen Sehnsüchten,… erstens kommst du dann mehr bei dir an, weil es einfach viel mehr mit dir zu tun hat, als sich zu verstecken und so zu tun als seist du so nicht, und zweitens öffnest du anderen Menschen Türen zu sich selbst. Du bist also ein Multiplikator! Und wenn du das mal einen Moment.. dir mal einen Moment Zeit nimmst und das mal einen Moment wirken lässt und dir erlaubst, das wahrzunehmen, was das bedeutet!

Wenn du zeigst, wer du wirklich bist, dass das nicht bedeutet, schlecht zu sein und nicht mehr liebenswert zu sein (auch noch ein thema, zu dem wir noch kommen werden), sondern dass das bedeutet, dass du für dich selbst und für anderen Türöffner bist!

Was da natürlich dran hängt -das ist ganz klar- sind eben die Themen von “ich möchte gerne dazugehören” und “ich habe Angst, dass, wenn ich mich so zeige, es den ein oder anderen gibt, der mich dann ablehnt” Und zum Thema “dazu gehören wollen”, was da genau auch in unserem Gehirn passiert (weil das wurde untersucht, was passiert, wenn wir ausgeschlossen werden oder uns ausgeschlossen fühlen), mache ich eine eigene Podcast-Folge.

Aber einfach an der Stelle schon mal: ich weiß, dass das natürlich die Angst ist, die dahinter steckt: nicht mehr dazu zu gehören oder abgelehnt zu werden – vielleicht von Menschen, zu denen wir aufschauen oder die uns wichtig sind.. die wir lieben, von denen wir auf gar keinen Fall abgelehnt werden wollen. Nur: egal wer das ist: die gehen alle ihren eigenen Weg und keiner davon geht DEINEN Weg, und deswegen ist es wichtig, dass du deinen gehst, weil ja.. vermutlich wird es vielleicht den einen oder anderen geben, der mit Schattenthemen nicht so gut umgehen kann und der lieber einfach wirklich nur einen Partyfreund oder eine Partyfreundin hätte. Die Frage ist, ob dieser Mensch tatsächlich für dich und deinen Weg ein richtiger, ein guter, ein unterstützender Mensch ist. Weil, wenn du nur Party wärest.. also wenn du Party wärest, ohne was zu verstecken (es gibt keine Schattenthemen – du hast alles aufgelöst, es ist alles gut, mit dir ist es immer nur gut), dann bist das ja komplett DU. Dann wäre ein Mensch, der nur das gut findet, wahrscheinlich genau richtig. Nur ich kenne niemanden, der seine Schattenthemen aufgelöst hat (oder zumindest weitgehend oder sehr daran arbeitet) und der sich wirklich ganz zeigt.. das sind meistens nicht Menschen, die dann am Schluss irgendwie nur Partymenschen sind, sondern es sind Menschen, die mehr in der Liebe und mehr im Mitgefühl sind und einfach mehr bei sich sind. Also auch da wird vermutlich jemand, der nur Partymenschen um sich haben mag, nicht an der richtigen Adresse sein – zumindest meiner Erfahrung nach. Ja,… genau,…. aber zu dem “dazu gehören” komme ich in einer anderen Podcastfolge. An dieser Stelle erst mal wirklich: lass es einen Moment wirken, was es bedeutet, wenn DU wirklich DICH zeigst.. was es für dich bedeutet.. wie viel freier es dich machen würde.. Vielleicht magst du wirklich dir einen Moment nehmen und die Augen schließen und das mal körperlich erspüren, was es bedeuten würde, wenn du nichts mehr von dir verstecken müsstest, weil es einfach okay wäre.

Und wahrzunehmen, dass es für ganz viele Menschen ein Türöffner wäre, wenn du authentisch wärst, weil sie sich dann erst erlauben, auch authentisch zu sein. Wenn jemand anderes dir gegenüber den ersten Schritt macht und sich öffnet, dann traust du dich vielleicht auch – und genauso geht es anderen auch und vielleicht lohnt sich das ja! 🙂

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