Führen und Folgen – das Grundprinzip in jeder Sitzung

Gute Begleitung hat zwei Bewegungen, die gleichzeitig passieren. Die eine ist Führen: den roten Faden im Blick behalten, wissen, wo die Sitzung hinwill, den Prozess strukturieren. Die andere ist Folgen: bei dem bleiben, was gerade wirklich da ist – was die Person gerade sagt, zeigt, spürt.

Beides braucht es. Und beides will geübt sein.

Führen

Führen klingt erstmal vertraut. Jemand kommt mit einem Thema, und es ist die Aufgabe, dieses Thema nicht aus den Augen zu verlieren. Wenn jemand wegdriftet, sanft zurückbegleiten. Am Ende der Sitzung nochmal auf das Ausgangsthema schauen und fragen: Was hat sich verändert? Das ist der rote Faden. Den halten wir.

Und dann kommt die Antwort, die nicht aus dem Lehrbuch stammt. Die Person macht nicht das, was man sich gedacht hat. Sie blockt, weicht aus, antwortet irgendwie quer. Der Impuls in diesem Moment: nochmal erklären, nochmal anbieten, ein bisschen mehr darauf beharren.

Aber genau da liegt der Fehler.

Folgen

Der nächste Schritt bestimmt sich immer aus dem, was gerade kommt – nicht aus dem Plan, den man vorher hatte. Wenn etwas nicht angenommen wird: drop it. Nicht werten, nicht insistieren, einfach loslassen und folgen. Den roten Faden innerlich behalten, aber den Weg dorthin offen lassen.

Das fühlt sich am Anfang seltsam an. Fast wie zu wenig. Aber es ist das Gegenteil von wenig – es ist vollständige Präsenz. Denn wer wirklich folgen kann, verliert den anderen nie. Und wer den anderen nie verliert, führt am Ende viel sicherer ans Ziel.

Wer das lernen will, ist in unserer NeQra® Resonanzcoaching-Ausbildung genau richtig. Führen und Folgen sind zwei Kompetenzen, auf die wir enorm großen Wert legen, weil sie Begleitungen leichter und effizienter und professioneller werden lassen.

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