Was hat das mit mir zu tun?

Vorgestern ist etwas passiert, was mich zwei wichtige Dinge gelehrt hat.

Und dieses Learning möchte ich gern mit dir teilen.

Ich hatte meinen Podcast bei Facebook angekündigt. Einfach weil ich dachte, er könnte inhaltlich für Menschen hilfreich sein.

  • Er kostet nichts.
  • Man muss ihn nicht anhören.
  • Es ist nur eine Ankündigung.
  • Ich verkaufe darin nichts.
  • Es ist meine Liebe, meine Mühe, mein Wunsch, es möge irgendwie für irgendwen hilfreich sein in diesen bewegenden und bewegten Zeiten.

Die letzten beiden Bemerkungen/Antworten unter dieser Ankündigung lauteten:

“Der Schmarrn fehlt mir noch. Heute eine Flut von doofer Werbung”

Darunter von einer anderen Dame:

“I know a scam when I see one” (Ich erkenne einen Betrüger, wenn ich ihn sehe)

Ich habe mir die Mühe gemacht, die Verfasserin des letztes Postings anzuklicken.

Folgendes prangte mit einem Herzchen versehen als erster Beitrag auf ihrer Pinnwand:

“Frieden ist nichts, was du dir wünschst. Es ist etwas, das Du machst, etwas, das Du tust, etwas, das Du bist und etwas, das Du verschenkst” (John Lennon)

Im Posting darunter beschimpfte sie mit wirklich unschönen Worten einen Politiker.

Was sie postet und für gut und richtig befindet, ist nicht das, was sie tut. Das ist unschwer zu erkennen. Ist ihr das gar nicht bewusst?

Was hat das mit mir zu tun? Warum kommt das zu mir?

Das sind die Fragen, die es sich immer wieder lohnt zu stellen!

Warum schreibt diese Frau so etwas Gemeines unter meine mit Liebe verfasste Ankündigung?

Da wurden mir zwei Dinge klar!

1. Auch ich habe an einigen Stellen wunderschöne Postkartensprüche aufgehängt, und mein eigenes Verhalten sieht an diesen Stellen anders aus! Wie oft LEBEN wir das wirklich, was wir an so mancher Stelle nach außen kund tun?

2. Auch ich störe mich manchmal an Postings, Anzeigen oder Werbung. Auch wenn ich keine blöden Bemerkungen darunter schreibe, so habe ich sie aber im Kopf. Die Energie ist dieselbe!

Mein Learning:

Hinter fast jeder Anzeige (auch bei der, die mich überhaupt nicht anspricht), steckt schlussendlich ein Mensch, der Respekt, Wertschätzung und Wohlwollen verdient hat. Das vergesse auch ich manchmal.

Ich werde mich ab jetzt daran erinnern – egal worum es geht.

Und ich werde mir meine Postkartenspruchsammlung nochmal genauer ansehen und mit aller Ehrlichkeit darauf schauen, was davon ich noch nicht lebe, aber schon poste.

Und das werde ich ändern, weil ich mich dafür schäme und das Dank dieser Dame erkennen durfte.

An welcher Stelle kannst du dir die Fragen stellen:

„Warum kommt gerade DAS in mein Leben? Was hat das mit mir zu tun?“

Ich wünsche dir den Mut zur Ehrlichkeit zu dir selbst, auch wenn dazu manchmal gehört, Scham aushalten zu müssen.

Es ist der Weg in die Freiheit!

Und für alle, die sich im Internet zeigen:

Egal, was du anbietest, ich wünsche mir von Herzen, dass 

– deine Lieder mit Wohlwollen gehört werden, wenn du singst

– deine Zeilen mit Achtung gelesen werden, wenn du schreibst

– deine Bilder mit Neugierde betrachtet werden, wenn du malst oder fotografierst

– deine Worte mit Wertschätzung gehört werden, wenn du sprichst

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