Ups, damit hab ich nicht gerechnet!

Zunächst möchte ich jeder und jedem einzelnen danken, der und die mir Genesungswünsche geschickt hat! Sie haben geholfen 🙂

Meine “ich bin krank”-Mail hatte mehr Reaktionen als jede Mail zuvor!

Und womit ich nicht gerechnet habe:

Gaaaaanz viele haben geschrieben, dass das genau ihr Thema ist. Dass sie sich nicht erlauben, krank zu sein und über ihre Grenzen gehen. Gerade im Moment…

Ich versuche, meine vielen Gedanken dazu irgendwie sortiert kurz zu fassen:

1. was habe ich gemacht, als ich krank war die ganzen letzten 2 Wochen? 

– geschlafen, gelegen, den Staubsauger stehen und die Küche kalt gelassen und wieder geschlafen.

Was meinst du, was war das, was mir in den letzten Monaten gefehlt hat?

– Schlafen, nichts tun, ausruhen. Ich hab meinem Körper erst dann das gegeben, was er gebraucht hat, als er krank wurde. 

Lerneffekt: ich sollte früher chillen und schlafen und mir erlauben, nichts zu tun, dann spare ich mir Fieber, Halsschmerzen und Übelkeit.

Und was ist das, was du längst tun solltest??

2. welche Energie habe ich wohl ausgestrahlt in der Zeit, in der ich nicht auf meinen Körper gehört habe?

– keine besonders entspannte. 

Damit habe ich einen nicht besonders ehrwürdigen Beitrag zum ohnehin schon angespannten Feld geleistet.

Ich könnte mich mit Lorbeeren schmücken, wenn ich trotz Druck und ToDos Entspannung, Ruhe und Muße ins Feld gesendet hätte.

Wir sind Sender unserer Energien. Wir speisen das Feld und tragen damit eine Verantwortung – nicht nur uns selbst gegenüber.

Lerneffekt: ich sollte früher chillen und schlafen und mir erlauben, nichts zu tun, damit kümmere ich mich sowohl um mich als auch um das Feld. Ich nähre es nicht mit “ja, man muss über seine Grenzen gehen” sondern mit “ja, man darf auf sich achten und sich entspannen und einfach mal nichts tun”.

Ich finde es ungleich leichter, mir vor Augen zu führen, dass es hier nicht nur um mich geht sondern wirklich um einen Beitrag, den ich leiste, das Feld in Richtung Entschleunigung und Entspannung und Freude zu unterstützen – das schwingt viel höher. Und wenn ich mit meinem eigenen “Stop!” das von anderen Menschen mit unterstützen kann, dann ist es direkt viel leichter für mich.

Machst du mit und hilfst dem Feld und damit anderen Menschen, dass wir endlich gemeinsam mehr und mehr wegkommen von Druck und Stress und Grenzübertritten und

hin zu einem harmonischen mit uns selbst im Fluss sein?

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