Der Manifestor im Human Design

Jeder der vier Typen im Human Design hat eine eigene Art, dem Leben zu begegnen, um im bestmöglichen Fluss zu sein und zu bleiben. 

Der Manifestor begegnet dem Leben bestmöglich, indem er andere Menschen informiert.

Allgemeine Informationen zum Manifestor im Human Design

Der Manifestor ist mit ca. 7-8% der Menschen ein eher seltener Typus. Er ist der einzige, der etwas initiieren darf (das sollten alle anderen Typen nicht tun). Der Manifestor muss nicht vom Leben gefragt oder von jemandem eingeladen werden, um in Handlung zu kommen – er darf einfach machen. Seine Ideen haben Wirkung, und diese Wirkung auf andere ist ihm auch wichtig.

Manchmal werden Manifestoren für arrogant gehalten, weil ihre Aura sehr geschlossen und abweisend ist – aber da drin stecken ganz normale nette Menschen 😉


Da der Manifestor keine sakrale Energie hat, ist er nicht dafür gedacht, ständig zu arbeiten. Er hat die Energie des Anfangs! Er initiiert, startet Dinge, Projekte, Ideen – aber fertig machen muss er sie deshalb nicht. Wen eine seiner Ideen bei einem Generator ein JAAA auslöst, dann hat dieser die Powert, das ganze umzusetzen und durchzuziehen – und der Manifestor bringt wieder neue Ideen in die Welt 🙂

Die Strategie des Manifestors im Human Design

Die sogenannte Strategie des Manifestors ist „informieren“.

 

Wen oder was sollte der Manifestor informieren? Im Grunde alle. Wenn ein Manifestor sich an seine Strategie hält, dann winkt ihm innerer Frieden statt Zorn oder Wut. 

Manifestoren können auch manchmal Wut in anderen auslösen, wenn sie nicht informieren. Der Partygast, der auf einmal verschwunden ist und zum See runter gelaufen ist, ohne Bescheid zu sagen, hat eigentlich nichts Böses im Sinn. Möglicherweise denken aber alle anderen, er sei sauer oder auf der Party nicht zufrieden oder oder. Das Leben eines Manifestors wird einfacher, wenn er informiert 😉

Eigenschaften von Manifestoren im Human Design

Eigenschaften von Manifestor_innen sind:

– ist daran interessiert, eine Auswirkung zu haben

– kann anderen Angst machen, weil er mitunter unkontrollierbar wirkst

– hat einen sehr starken Gerechtigkeitssinn gepaart mit einem Beschützerinstinkt (besonders von Menschen, die unschuldig gemobbt oder verfolgt werden)

– ausgleichende Gerechtigkeit im Allgemeinen ist ihm wichtig 

– mutativer Typus (Veränderung kann er gut.. Möbel der WG neu umräumen, Küchenschrank umräumen.. es verändert sich alles, wenn er manifestieren darf!)

– hierarchische Systeme sind nicht so sein, da er sich nicht gut unterordnen kann. Wenn überhaupt in einem hierarchischen System dann als Chef. Das macht ja auch total Sinn, da er ja der Ideen-Geber ist und nicht der Ideen-Aufgreifer und -Befolger.

– ist in der Regel klar und direkt und nicht so der Typ für Zwischentöne

– dadurch polarisiert der Manifestor häufig

– Selbsterkenntnisprozesse sind nicht so sein Ding. Manifestoren sind in Therapie und Beratung nicht sooo häufig anzutreffen

 

Die größte Angst/Herausforderung von Manifestoren im Human Design

Für Manifestoren ist es schwierig, mit der Zurückweisung von der Welt umzugehen. Sie wollen eine Auswirkung haben und es tut weh, wenn keine Auswirkung kommt.

Manifestoren initiieren und stellen Fragen, aber vielleicht hat kein Generator ein sakrales JAAA zu diesen Ideen, und dann verlaufen sie im Sand. Damit muss man umgehen können, wenn man eigentlich eine Wirkung haben möchte.

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