Savina Tilmann Portrait

Schön, dass Du hier bist!

Denn es bedeutet, dass Du etwas Bestimmtes finden möchtest… 

Entweder 

  • es geht Dir um eine Möglichkeit zur Aus- oder Weiterbildung in den Bereichen der Psychologie, Coaching, Trauma, Psychoedukation und anwendungsorientierte Methoden oder
  • Du möchtest generell mehr über die Verbindung von Spiritualität und Wissenschaft erfahren.

Und damit bist Du hier genau richtig!

„Nur wer gesehen wird, wird wirklich,
und nur wer wirklich ist, kann wirken.“

Samyi Molcho

Was Du hier finden kannst...

Mivedo ist das Ergebnis meiner Ausbildung, meiner persönlichen Erfahrung und der jahrelangen Arbeit als Traumatherapeutin. Das alles hat mich eines definitiv gelehrt:

Wir Menschen sind am zufriedensten und der Heilung am nächsten, wenn wir unseren tiefsten Kern kennen und die Kompetenzen, die schon immer in uns sind, nutzen können.

Diese Erkenntnis basiert nicht nur auf meiner Arbeit, sondern war ein Teil meines persönlichen Lebenswegs.

Aus diesem Grund verknüpfe ich heute mein komplexes wissenschaftliches Wissen mit spiritueller Wahrheit und begleite Menschen dabei, sich selbst zu erkennen.

Denn die meist erhellende Selbsterkenntnis bedeutet Licht, und Licht führt immer zu Liebe.

MEHR ÜBER MICH

Jeder von uns trägt eine unsichtbare Kraft in sich.

Eine Gewissheit, die einfach da ist. Schon immer in uns, vollkommen natürlich und natürlich vollkommen. Eine Kraft oder Fähigkeit, die in dieser Art einzigartig und absolut individuell ist.

Wir wissen oft nicht, woher diese Begabungen kommen, aber in unseren gegebenen Kompetenzen gesehen zu werden und sie spüren zu dürfen, erfüllt uns zutiefst.

Dort liegt die Quelle unserer Inspiration. An diesem inneren Ort gibt es kein richtig und kein falsch, weil wir nicht nachdenken müssen, um zu wissen, was gerade ansteht, was zu tun oder eben auch nicht zu tun ist.  

Es ist jenes Licht in uns, dass jegliche Dunkelheit vertreibt.

Sakyant

Einem Teil meiner mir innewohnenden, damals noch ganz unbewussten Kräfte begegnete ich das erste Mal mit 12 Jahren, als meine Freundin und Schulbanknachbarin Evi bei einem Unfall mit einem Sattelschlepper tödlich verunglückte.

Von diesem Zeitpunkt an bis zu meinem Abitur besuchte ich zu Beginn täglich, später wöchentlich, Evis Mutter, die durch den frühen und gewaltsamen Tod ihrer Tochter schwer traumatisiert war und nicht in der Lage, dies in sich zu halten – auch nicht in Gegenwart eines 12-jährigen Kindes. Sie weinte, wimmerte, schrie und wiederholte wieder und wieder alles, was sie am Unfallort gesehen hatte, als sie kurz nach dem Unglück dort angekommen war.

Obwohl ich so jung war, fühlte es sich für mich schon damals vollkommen natürlich an, der trauernden Mutter Raum zu geben. Ich konnte diese Energie halten, ohne dass mich dies in meinem alltäglichen kindlich-jugendlichen Sein negativ beeinträchtigte.

Ich konnte damals in jungen Jahren nicht unterscheiden, ob es mir bei diesen Besuchen um mich oder um sie ging. Aus heutiger Sicht mit dem Wissen um die transgenerationalen Themen meiner Familie, würde ich sagen, es ging dabei damals mehr um mich – um den Wunsch, richtig zu sein und durch mein gutes Tun gesehen und geliebt zu werden.

Aber auch wenn dieses Thema damals mein Motor war, so war es doch erstaunlich, dass mich diese Energie tiefer Trauer und Dunkelheit nicht erschreckten. Das Potenzial war da, aber die Möglichkeit, es wirklich gesund zu nutzen, noch nicht.

Etwa ein halbes Jahr nach Evis Tod kam eine Schulfreundin auf mich zu, die sehr um Evi getrauert hatte, und sagte: „Weißt Du… Du bist ja ganz nett, aber eine richtige Freundin bist Du nicht!“.

Dieser Satz war der Beginn meines persönlichen Prozesses. Nachdem ich mich zwei Stunden weinend auf der Schultoilette eingeschlossen hatte und mit so vielen Gefühlen konfrontiert wurde wie nie zuvor, begann ich mich zu fragen:

Ist da etwas dran? Bin ich zwar emotional stabil, aber auf tiefer Ebene (Mit)-gefühllos, weil es mehr um mich geht als um die anderen?

Diese erste Innenschau machte mir schmerzlich bewusst, dass ich bei allem in mir schlummernden Potenzial im Grunde ziemlich ich-bezogen war.

Obwohl meine Kindheit schön war, fehlte etwas, von dem ich heute weiß, dass es ein Thema ist, das sich seit vielen Generationen durch das Feld meiner Familie zieht:

Ich hatte das Gefühl, überhaupt nicht sichtbar zu sein.

Dieses transgenerationale Thema hat schon meine Urgroßmutter auf meine Oma, diese auf meine Mutter und meine Mutter dann auf mich übertragen, ohne bewusst etwas davon zu bemerken.

Ich konnte durch meine innere Stabilität zwar Situationen, Räume und Energien für mich und andere halten, aber ich war nicht wirklich empathisch. Tief in mir war etwas berührt, aber ich bekam es nicht richtig zu fassen.

Ich fing an, dem auf den Grund zu gehen. Dieser Satz meiner Schulfreundin, der mein Leben veränderte, machte mich auf. Ich wollte das ändern. Ich wollte verstehen. Ich wollte hinsehen. Ich wollte erkennen. Ich wollte sehen – mich UND die anderen. Und so begann meine Reise. Ich beobachtete mich, andere, die Welt und stolperte immer wieder über meine Schatten – und tue es heute noch. Nur sind es weniger geworden.

Ich wollte immer alles verstehen.

Im elterlichen Spannungsfeld zwischen einer sehr fühligen und spirituell interessierten Mutter und einem ganz klar der Wissenschaft zugewandten promovierten Physiker als Vater erinnere ich mich an eine Schlüsselsituation für mein heutiges Tun.

In der Münchner Innenstadt auf dem Weg zum Theater, hörte ich folgenden Dialog meiner Eltern im Auto:

Vater: „Wir müssen jetzt mal einen Parkplatz suchen.“

Mutter: „Quatsch, das sind ja noch 1,5km. Das ist viel zu weit. Wir bestellen einfach einen beim Universum. Direkt vor dem Theater.“

Vater: „Das ist Blödsinn und kann nicht gehen, das sage ich dir immer wieder.“

Mutter: „Und du sagst aber auch, dass du erstaunt bist über die vielen „Zufälle“, wenn meine Bestellungen klappen.“

Vater: „Die Wahrscheinlichkeit, dass bei einer Stadt von mehreren Millionen Einwohnern außerhalb der Schulferienzeit direkt vor dem Theater, in dem auch noch ein besonderes Stück gespielt wird, ein Parkplatz frei ist – auch noch nach Feierabend, beträgt statistisch betrachtet 0,3 Prozent.“

Der Dialog ging noch weiter, aber das reichte, um in mir einen Samen keimen zu lassen!

Ich wusste, dass beide Recht haben, ohne sich zu widersprechen. Von da an wollte ich mich, die anderen, die Welt genau in diesen sich nicht widersprechenden augenscheinlichen Widersprüchen verstehen.

Sakyant

Es war grundsätzlich von Kindesbeinen an leicht für mich, schnell Zusammenhänge zu erkennen und diese auch erklären zu können, aber ich hatte noch nicht die Fähigkeit zu fühlen, wann ein anderer Mensch wirklich davon profitieren kann. Ich hatte die Gabe, komplexes Wissen auf das Wesentliche herunterzubrechen und anderen Menschen leicht verständlich wieder zu geben, aber tat das meist ungefragt und ungefiltert, was mir eher den Ruf einer Klugscheißerin einbrachte als erfreute Zuhörer.

Mir wurde klar, dass ich die Wege, auf die ich mich gemacht hatte, verbinden muss, um sowohl mein Potenzial leben zu können als auch zu verstehen, wann und wie das angebracht ist, mich anderen mitzuteilen. Ich musste mich auf den Weg machen, tatsächlich sehen zu können – ganzheitlich und vollumfänglich. Nur wenn mein Blick ungetrübt ist, kann ich spüren, was mein Gegenüber jetzt gerade braucht.

Ich hatte auf meinem Weg wundervolle Therapeut*innen, Begleiter*innen und Lehrer*innen die mich dabei unterstützten, meine Kernkompetenzen immer tiefer zu erkennen, zu fördern und schließlich wirksam einzusetzen.

Mir wurde stetig bewusster, dass meine Kernfähigkeiten in stressigen oder gar traumatischen Situationen ruhig und gelassen zu bleiben sowie komplexe Zusammenhänge leicht verständlich erklären zu können, gepaart mit echter Empathie genau das ist, was meinem Leben einen ganz persönlichen Sinn gibt.

Rückblickend gab mir das Leben ab diesem Zeitpunkt immer wieder die Gelegenheit, meine Stabilität, mein Halten-Können und mein schnelles Begreifen auf verschiedenen Ebenen mit meinem Mitgefühl zu verknüpfen und profundes Wissen einleuchtend zusammen zu fassen und zu vermitteln. Ich begann mehr und mehr mitzufühlen, ohne zu werten.

Ergänzend dazu hatte ich vollkommen natürlich einen inneren Zugriff auf genau die Informationen, die in dem jeweiligen Moment bedeutend waren. Ich habe sozusagen meine Intuition geschult: Durch immer mehr und immer tiefere Erfahrungen immer mehr und immer klarer den Zugang zu einem höheren Wissen erlangt.

Auf meinem Weg habe ich unsagbar viele Fehler gemacht. Ich habe, weil ich mich oft zwar in mir richtig, aber in der Gesellschaft irgendwie falsch fühlte, gelogen, um dazu zu gehören, um gemocht zu werden, um ernst genommen zu werden, um wichtig zu sein. Ich habe mich geschämt, hatte Schuldgefühle und fand mich danach oft noch nicht einmal mehr für mich selbst richtig. Aber all das ist eben Teil des Weges.

„I went all the way to hell and back
– and let me tell you: It was wonderful!”

„Ich bin bis in die Hölle und zurück gegangen – und ich sage Euch: Es war wunderbar!“

Louise Bourgeois

Mit meinem Studium der Psychologie und der Gebärdensprache gab ich meinen Kernkompetenzen eine Basis.

Zu meinem Weg gehört auch, dass ich immer wieder Umwege gehe. So habe ich das Studium nicht abgeschlossen nach 12 Semestern, sondern mich ohne Prüfungen ins Leben gestürzt – das Wissen hatte ich ja. Den Sinn, dass mir das Wissen mittels Diplom bescheinigt wird, habe ich erst später zu spüren bekommen. Aber auch das ist eben mein Weg.

Ich arbeitete als Heilpraktikerin für Psychotherapie und als Traumatherapeutin in einer eigenen Praxis und absolvierte über die Jahre verschiedene Aus- und Weiterbildungen (die Scheine habe ich mir dann doch geben lassen 😉 , auch wenn ich nicht denke, dass die Scheine mir tatsächliche Kompetenz bescheinigen können).

Dazu gehörten:

  • Somatic Experiencing nach Peter Levine,
  • Brainlog,
  • Neuroaffektive Psychotherapie nach Susan Hart und Marianne Bentzen,
  • EMDR,
  • rituelle Gewalt und Komplextrauma,
  • Certified Zentangle Teacher und
  • professionalisierte Trauerbegleiterin an der Universität Duisburg/Essen.
  • aktuell in Ausbildung im Human Design System.

All diese Ausbildungen und Qualifikationen gaben und geben meinen Kernkompetenzen den Rahmen und bereiten vor allem den Boden, auf dem Erfahrung und Wissenschaft sich treffen durften und dürfen.

Dadurch wurde der Feinschliff meines gegebenen Könnens erst möglich.

Ein immer klarerer spiritueller Weg vervollständigte diesen Boden noch. Die beiden Pole von Wissenschaft und Spiritualität habe ich ja dankenswerter Weise schon in meiner Kindheit in mich aufnehmen dürfen.

Auch die Grundfähigkeiten des Halten-Könnens und des Nicht-Wertens, des Zusammenfassens und Erklärens, die heute meine Arbeit ausmachen, waren schon immer in mir.

Allerdings musste ich erst zu meinem Kern zurückkehren, mich selbst sehen und all meine Erfahrung mit dem notwendigen Wissen untermauern, um diese wohl angeborenen Fähigkeiten jetzt im Dienst am Menschen wirklich nutzen zu können. 

Sakyant

Zurzeit arbeite ich vor allem als Dozentin und halte regelmäßig Vorträge sowie Seminare zu psychotherapeutischen Themen, wissenschaftlichen Erkenntnissen und deren Verbindungen zu spirituellen Ansätzen.

Es ist mir wichtig, mein Wissen mit allen Menschen zu teilen, die ihr eigenes Licht ahnen und es endlich finden wollen. Es ist so wundervoll, wenn wir die Schönheit in anderen und in uns selbst erkennen und leben dürfen! Menschen bei diesem Prozess zu unterstützen, berührt und erfüllt mich zutiefst.

Die Entdeckung des eigenen Lichts ist die heilsamste Erfahrung, die wir uns selbst schenken können, denn dann fühlen wir, dass alles, was war und was sein wird, genau richtig ist…

… und ab diesem Moment erreicht unser Licht die ganze Welt.

Savina

Sakyant

Shame dies when stories are told in safe places.

Scham stirbt, wenn Geschichten an sicheren Orten erzählt werden.

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